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Deutsch Lehren Lernen 1 (DLL 1)

Was bedeutet guter Unterricht in der Schule?

  • Die Klasse wird sehr gut geführt und die verfügbare Zeit wird optimal genutzt.
  • Das Unterrichtsklima fördert das Lernen.
  • Der Unterricht ist sehr abwechslungsreich und motiviert zum Lernen.
  • Er ist gut und klar strukturiert; die Inhalte werden sprachlich und fachlich richtig dargestellt.
  • Wichtigstes Bildungsziel ist die Vermittlung von Wissen und Können. Das Können beinhaltet fachliche und nichtfachliche Aspekte (z.B. die
  • Bereitschaft zur Kooperation). Ein solcher Unterricht wird deshalb als kompetenzorientiert bezeichnet (Kompetenzorientierung).
  • Der Unterricht geht von den Schülerinnen und Schülern aus. Er fördert sie, unterstützt sie, erlaubt ihnen Mitsprache (Schülerorientierung).
  • Er fördert aktives und selbstständiges Lernen.
  • Er bietet vielfältige Sprech- und Lerngelegenheiten für möglichst alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse.
  • Er variiert in angemessener Weise die Methoden und Sozialformen.
  • Er sorgt dafür, dass das Gelernte durch intelligentes Lernen gefestigt und gesichert wird.
  • Er passt die fachlichen und überfachlichen Inhalte an die Möglichkeiten und Bedürfnisse der Schüler an.
  • Er passt die Schwierigkeit und das Tempo an die jeweilige Lernsituation und die Lernvoraussetzungen der Schüler an.

Merkmale guten Unterrichts

  • klare Strukturierung des Unterrichts, d.h., der Unterricht ist gut gegliedert, die Lernenden wissen, was sie machen sollen;
  • hoher Anteil echter Lernzeit, d.h., die vorhandene Zeit wird wirklich für Lernen genutzt und nicht mit Nebensächlichkeiten vergeudet;
  • lernförderliches Klima, d.h., die Lernenden werden ermutigt, ihnen wird etwas zugetraut, die Atmosphäre ist freundlich;
  • inhaltliche Klarheit, d.h., die Lernenden wissen, was im Mittelpunkt einer Stunde steht;
  • sinnstiftendes Kommunizieren, d.h., der Unterricht bietet Situationen und Gelegenheiten, in denen die Lernenden wirklich etwas zu sagen haben, etwas Sinnvolles mitteilen können;
  • Methodenvielfalt, d.h., die Lehrkraft benutzt unterschiedliche Methoden und wechselt diese;
  • individuelles Fördern, d.h., die Lehrkraft kann gezielt auf einzelne Lernende eingehen und diese unterstützen und fördern;
  • intelligentes Üben, d.h. die Lehrkraft bietet Übungen an, die die Lernenden motivieren, die ihnen Spaß machen und sie zugleich herausfordern, die die Lernvoraussetzungen der Lernenden berücksichtigen;
  • klare Leistungserwartungen und klare, gerechte und zügige Rückmeldungen
  • vorbereitete Umgebung, d.h., ein Unterricht, der die Lernenden systematisch auf Anforderungen (z.B. ein Rollenspiel) vorbereitet, der Hilfen bereitstellt (z.B. Wortkarten, Plakate, Lexika, Lernprogramme, Realia).

Prinzipien eines effektiven Sprachunterrichts

  • Prinzip 1: Der Unterricht stellt sicher, dass die Lernenden sowohl ein reichhaltiges Repertoire sprachlicher Ausdrucksmöglichkeiten erwerben als auch grammatische Kompetenz.
  • Prinzip 2: Der Unterricht sollte darauf zielen, dass die Lernenden ihre Aufmerksamkeit überwiegend auf die Bedeutung von sprachlichen Äußerungen richten.
  • Prinzip 3: Der Unterricht sollte aber auch darauf achten, dass die Lernenden auf die formale Gestaltung von sprachlichen Äußerungen achten.
  • Prinzip 4: Der Unterricht sollte darauf gerichtet sein, dass die Lernenden Wissen über die Fremdsprache überwiegend implizit erwerben, ohne explizites Wissen zu vernachlässigen.
  • Prinzip 5: Der Unterricht sollte in Rechnung stellen, dass Lernenden Individuen sind, die individuelle Lernverläufe haben.
  • Prinzip 6: Fremdsprachenlernen ist dann erfolgreich, wenn die Lernenden vielfältige Möglichkeiten erhalten, der Fremdsprache und Sprechenden der Fremdsprache zu begegnen.
  • Prinzip 7: Fremdsprachenlernen ist dann erfolgreich, wenn die Lernenden ausreichende Möglichkeiten erhalten, sich in der Fremdsprache zu äußern.
  • Prinzip 8: Die Möglichkeit der Interaktion in der Fremdsprache ist die zentrale Voraussetzung für deren Erwerb.
  • Prinzip 9: Unterricht muss die Unterschiede bei den Lernenden ernst nehmen.
  • Prinzip 10: Um die Fortschritte der Lernenden in der Fremdsprache bewerten zu können, ist es notwendig, dass sowohl freie als auch kontrollierte Sprachproduktion getestet wird.

1. Didaktische Kompetenz

  • Die Lehrerin/Der Lehrer kennt eine Vielzahl von Unterrichtsmethoden und Unterrichtsmodellen und weiß, wie man sie umsetzen kann.
  • Die Lehrerin/Der Lehrer erklärt die Kriterien ihrer/seiner Bewertung
  • Die Lehrerin/Der Lehrer schafft eine Atmosphäre im Unterricht, die zum Lernen anregt.
  • Die Lehrerin/Der Lehrer weiß, wie Beschreibungen der Grammatik für den Unterricht adaptiert werden können, damit sie die Lernprozesse fördern.
  • Die Lehrerin/Der Lehrer ist sich darüber bewusst, wie man in unterschiedlichen Situationen korrigiert.

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