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Deutsch Lehren Lernen 7 (DLL 7)

Eine erste Annäherung

Was wollen und können wir prüfen?

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Performanztest

Was ist Performanz?

Unter Performanz versteht man beobachtbare Sprachverwendung in einer konkreten Situation.

Die produktiven Teilkompetenzen

Produktive Teilkompetenzen betrifft die mündliche Sprachkompetenz und die schriftliche Ausdrucksfähigkeit. Die produktiven Teilkompetenzen werden mithilfe von offenen Aufgabenformaten geprüft.

Die rezeptiven Teilkompetenzen

Rezeptive Teilkompetenzen betrifft Lesekompetenz (Textverständnis). Die produktiven Teilkompetenzen werden mithilfe von Aufgabenformaten geprüft, die die Bearbeitung stärker steuern und bei denen häufig Lösungsmöglichkeiten
vorgegeben sind.

Produktive Teilkompetenzen und rezeptive Teilkompetenzen verbinden sich im Bereich der Sprachmittlung.

Was ist Performanztest?

Performanztest ist ein Test, um die Performanz der KTN zu messen.

Z.B.: Goethe Institut, B1- Srpechen Teil 1; Schreiben Teil 1, A2- Sprechen Teil 3 usw.

Testkonstrukt

Unter Konstrukten versteht man die Kompetenzen, die bestimmtem Verhalten in Handlungssituationen zugrunde liegen . z.B. Intelligenz, Selbstwirksamkeit usw.

Die meisten Tests ziehlen darauf ab, ein oder mehrere Konstrukte zu erfassen und diese Konstrukte, die anhand der Leistung in einer Prüfung gemessen werden sollen, nennt man Testkonstrukte.

Operationalisierungen der Konstrukte

Eine Operationalisierung ist eine Messvorschrift, mit der man versucht, ein Konstrukt  beobachtbar und messbar zu machen.

z.B. Schreiben eines Textes, IQ-Test, ein zielorientiertes Gespräch führen usw.

Operationalisierung beinhaltet:

  • Die Auswahl des Messinstrumentes und seiner einzelnen Bestandteile (z.B. Fragen).
  • Die Bestimmung der zu messenden Indikatoren für das Konstrukt.
  • Die konkrete Einsatzweise des Messinstrumentes (eine konkrete Situation z.B. einen DVD-Abend planen)
  • Das Skalenniveau (z.B. gut, sehr gut oder Noten usw.)
  • Die Aufbereitung und Auswertung der erhobenen Daten

Konstruktunterrepräsentation

Wenn die Prüfungsaufgaben das intendierte Testkonstrukt nur zum Teil repräsentieren, nennt man das eine Konstruktunterrepräsentation. z.B. um kommunikative Kompetenz zu testen gibt es nur grammatische Fragen im Test.

In diesem Fall ist die Messung zu eng.

Konstruktirrelevante Varianz

Wenn ein Teil der Unterschiede zwischen den Prüfungsergebnissen der Lernenden  mit den  intendierten Testkonstrukten nichts zu tun hat, nennt man diese Unterschiede die Konstruktirrelevante varianz.

In diesem Fall ist die Messung zu breit.

Konstruktirrelevante Faktoren

Faktoren, die beim Test der Konstrukten vermeiden sollten, da sie zu Konstruktirrelevanter varianz führen, sind Konstruktirrelevante Faktoren.

z.B. Prüfungsangst, Nebengeräusche bei Hörverstehensaufgaben, das Verhalten der Bewertenden im Fall offener Aufgabenformate usw.

Isolierte Überprüfung von Kompetenzen

Wenn nur eine Kompetenz überprüft wird, dann nennt man solche Überprüfung eine isolierte Überprüfung.

z.B.

  • Einen Text lesen und die Aussagen dazu finden, ob sie richtig sind.
  • sich vorstellen

Integrierte Überprüfung von Kompetenzen

Wenn mehr als eine Kompetenz überprüft wird, dann nennt man solche Überprüfung eine integrierte Überprüfung.

z.B.

  • Einen Text lesen und dann zusammenfassen
  • eine Diskussion führen
  • Sätze aus einem Text in die richtige Rheinfolge bringen.
  • Ein Formular mit einer Informationbox ausfüllen

Gütekriterien von Prüfungen und Tests

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Alle Arten von Tests, ob es sich nun um formelle Prüfungen oder Lernfortschrittstests handelt, sollten die Leistungen der Lernenden möglichst genau erfassen (inhaltliche Validität), möglichst zuverlässig messen (Reliabilität) und möglichst objektiv bewerten.

Wichtige Gütekriterien von Prüfungen und Tests sind:

  1. Validität (Gültigkeit)
  2. Reliabilität (Zuverlässigkeit)
  3. Objektivität
  4. Fairness
  5. Authentizität
  6. Praktikabilität
  7. Nützlichkeit
  8. Transparenz
  9. Trennschärfe
  10. Schwierigkeit/Leichtigkeit
1. Validität (Gültigkeit)
Die Testgültigkeit ist das Ausmaß, in dem ein Test genau misst, was er messen soll. Validität handelt sich um die Genauigkeit der Messung der zu messende Konstrukte.
Die Validität gilt als das zentrale Gütekriterium von Prüfungen
2. Reliabilität (Zuverlässigkeit)
Die Reliabilität betrifft die Messgenauigkeit der Testaufgaben. Der Test sollte die Konstrukte möglischt so präzise messen und bei jeder Messung des gleichen Gegenstandes immer die gleichen Maße ergeben.
3. Objektivität
Ein Test sollte so sein, so dass die Aufgaben objektiv betwertet können.
z.B. Multiple-Choice-Frage, Richtig-Falsch-Fragen, Zuordung
Schreiben und Sprechen hingegen können nicht objektiv bewertet werden, aber Bewertungsanleitungen können die Subjektivität der Bewertung erheblich reduzieren.
4. Fairness
Ein guter Test sollte immer fair für alle Prüflinge sein und alle Prüflinge sollten in der Lage sein, die Prüfungsaufgaben mit gleichem Zustand zu erledigen.
5. Authentizität
6. Praktikabilität
7. Nützlichkeit
8. Transparenz
9. Trennschärfe
10. Schwierigkeit/Leichtigkeit

Washback-Effekt/Backwash-Effekt für den Unterricht

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