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Deutsch Lehren Lernen 6 (DLL 6)

Können, Wollen, Sollen

Sie sind nicht nur 3 Modalverben sondern auch drei  wichtige Aspekte, die einen Unterricht planen.

Wollen:

Was möchten/wollen meine Lernenden auf Deutsch tun können?

z.B. Die Lernenden möchten das deutsche Lied hören und singen können, sie möchten mit ihren Freunden in Deutschland sprechen können.

Sollen:

Was können meine Lernenden nach dieser Lektion tun?

z.B. Nach der Lektion 1 können meine Studenten ein Zimmer im Hotel reservieren; nach der Lektion 2 können meine Studenten etwas im Restaurant bestellen. 

Können:

Was kann ich als Student nach dieser Lektion tun?

z.B. Nach der Lektion 1 kann ich ein Zimmer im Hotel reservieren; nach der Lektion 2 kann ich etwas im Restaurant bestellen. 

Der Gemeinsame europäische Referenzrahmen

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Die Niveaustufen des GER
Die grundlegenden Level sind:

A: Elementare Sprachverwendung
B: Selbstständige Sprachverwendung
C: Kompetente Sprachverwendung

Diese sind nochmals in insgesamt 6 Stufen des Sprachniveaus unterteilt:

A1 – Anfänger
Kann vertraute, alltägliche Ausdrücke und ganz einfache Sätze verstehen und verwenden, die auf die Befriedigung konkreter Bedürfnisse zielen. Kann sich und andere vorstellen und anderen Leuten Fragen zu ihrer Person stellen – z. B. wo sie wohnen, was für Leute sie kennen oder was für Dinge sie haben – und kann auf Fragen dieser Art Antwort geben. Kann sich auf einfache Art verständigen, wenn die Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner langsam und deutlich sprechen und bereit sind zu helfen.

A2 – Grundlegende Kenntnisse
Kann Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke verstehen, die mit Bereichen von ganz unmittelbarer Bedeutung zusammenhängen (z. B. Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung). Kann sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen einfachen und direkten Austausch von Informationen über vertraute und geläufige Dinge geht. Kann mit einfachen Mitteln die eigene Herkunft und Ausbildung, die direkte Umgebung und Dinge im Zusammenhang mit unmittelbaren Bedürfnissen beschreiben.

B1 – Fortgeschrittene Sprachverwendung
Kann die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht. Kann die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet. Kann sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessengebiete äußern. Kann über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben.

B2 – Selbständige Sprachverwendung
Kann die Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen verstehen; versteht im eigenen Spezialgebiet auch Fachdiskussionen. Kann sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist. Kann sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.

C1 – Fachkundige Sprachkenntnisse
Kann ein breites Spektrum anspruchsvoller, längerer Texte verstehen und auch implizite Bedeutungen erfassen. Kann sich spontan und fließend ausdrücken, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen. Kann die Sprache im gesellschaftlichen und beruflichen Leben oder in Ausbildung und Studium wirksam und flexibel gebrauchen. Kann sich klar, strukturiert und ausführlich zu komplexen Sachverhalten äußern und dabei verschiedene Mittel zur Textverknüpfung angemessen verwenden.

C2 – Annähernd muttersprachliche Kenntnisse
Kann praktisch alles, was er/sie liest oder hört, mühelos verstehen. Kann Informationen aus verschiedenen schriftlichen und mündlichen Quellen zusammenfassen und dabei Begründungen und Erklärungen in einer zusammenhängenden Darstellung wiedergeben. Kann sich spontan, sehr flüssig und genau ausdrücken und auch bei komplexeren Sachverhalten feinere Bedeutungsnuancen deutlich machen.

Informationsquelle: https://www.europaeischer-referenzrahmen.de/

Ziele des GER

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Vorteile des GER

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  • Gemeinschaftliche Grundlage
    Durch den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen gibt es eine europaweite gemeinschaftliche Grundlage für die Erstellung von Lehrplänen, Lehrwerken und die Entwicklung von Prüfungen.
  • Überwindung von Bildungsbarrieren
    Mit Hilfe des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens können in Europa Barrieren, die durch unterschiedliche Bildungssysteme bestehen, überwunden werden.
  • Mehr Selbstständigkeit und Transparenz
    Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen gibt sowohl dem Unterrichtenden als auch dem Lernenden die Möglichkeit, selbstständiger zu arbeiten, indem Unterrichtsinhalte und Qualifikationen transparenter gemacht werden. So kann man sich als Lernender besser selbst einschätzen.
  • Fokus auf die Kommunikation
    Durch den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen werden die Grundfertigkeiten der erfolgreichen Kommunikation in einer Fremdsprache („Verstehen“, „Sprechen“ und „Schreiben“) in den Fokus gestellt.
  • Kulturelle Einbettung
    Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen berücksichtigt bei der Vermittlung einer Sprache auch die Einbettung in den kulturellen Rahmen wie die Werte, soziale Konventionen oder Lebensbedingungen.
  • Berücksichtigung des beruflichen Umfeldes
    Beim Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen wird auch die Kommunikation im beruflichen Umfeld berücksichtigt
  • Europaweit gültige Abschlusse
    Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen bietet europaweit gültige Abschlüsse in Form von Sprachzertifikaten. Diese fördern die Mobilität der Lernenden. Zugleich sind Prüfungszentren flächendeckend verteilt, sodass diese in der Regel leicht zu erreichen sind.

Informationsquelle: https://www.europaeischer-referenzrahmen.de/

Kompetenzen

Kompetenzen sind die Fähigkeiten, die Menschen haben oder lernen, um Handlungen auszuführen.

Nach GER werden die Kompetenzen so definiert:

Kompetenzen sind die Summe des (deklarativen) Wissens, der (prozeduralen) Fertigkeiten und der persönlichkeitsbezogenen Kompetenzen und allgemeinen kognitiven Fähigkeiten, die es einem Menschen erlauben, Handlungen auszuführen.

  • Deklaratives Wissen:

Was man mit Fakten oder Regeln lernt.

Die Lernerin/der Lerner:

  • kennt die Regeln der Groß- und Kleinschreibung,
    weiß, wie Partizipien von regelmäßigen Verben gebildet werden,
    kennt das Wortfeld „Essen und Trinken“,
    kennt die Bundesländer Deutschlands,
    weiß, wo man die Anlaufstellen für die Bewerbung um ein Studium in Deutschland recherchiert,
    kennt die Intonation bei Fragesätzen.
  • Prozedurale Fertigkeiten:

Was man automisiert lernt.

Die Lernerin/der Lerner:

  • können sich selbst oder eine ihnen vertraute Person vorstellen,
  • können sich zu ihren Freizeitaktivitäten äußern,
  • können kurze Texte, z. B. einfache Mitteilungen oder Notizen für andere schreiben usw.
  • Persönlichkeitsbezogene Kompetenz:

Individuelle Eingeschaften, Persönlichkeitsmerkmale und Einstellungen.

Zum Beispiel: Selbstmotivation, Empathie usw.

Die Lernerin / der Lerner:

  • ist offen für neue Erfahrungen, Ideen und Menschen aus anderen Kulturen,
  • kann sich selbst zum Lernen motivieren und schwierige Lernaufgaben kontrolliert angehen,
  • kann Sprachlernstrategien für das eigene Sprachenlernen einsetzen und bewerten.

Wichtige Kompetenzbereiche

  1. Kommunikative Teilkompetenz (Hörverstehen (HV), Leseverstehen (LV), Mündlicher Ausdruck (MA), Schriftlicher Ausdruck (SA), und Sprachmittlung
  2. Interkulturelle Kompetenzen
  3. Kompetenzen bei Verfügung über sprachliche Mittel
  4. Reflexionskompetenzen über Sprache und sprachliche Kommunikation
  5. Fremdsprachenlernenkompetenzen (z.B. Lernstratigien, Lernbewusstheit)
  6. Komptenzen beim Umgang mit Texten und Medien

Didaktisch-methodische Prinzipien

Didaktisch-methodische Prinzipien sind die Leitlinien, die der Lehrkraft helfen, um einen guten Unterricht zu gestalten. Sie dienen den Lehrenden als Basis nicht nur für Entscheidungen der  Unterrichtsplanung und -durchführung sondern auch die Aufgaben- und Übungsgestaltung.

Wesentliche didaktisch-methodische Prinzipien sind:

  • Handlungsorientierung
  • Kompetenzorientierung
  • Lernerorientierung
  • Lerneraktivierung
  • Interaktionsorientierung
  • Förderung von autonomem Lernen
  • interkulturelle Orientierung
  • Mehrsprachigkeitsorientierung
  • Aufgabenorientierung
  • Erfolgsorientierung
  • Kontextualisierung
  • Personalisierung

1. Handlungsorientierung

Lernende sollen in der Lage sein, authentische Kommunikationssituationen mit der deutschen Sprache zu handeln, d.h.

  • andere verstehen und sich verständlich machen
  • Bedeutung von Wörtern und Gesten aushandeln
  • argumentieren
  • Texte verstehen und Inhalte zusammenfassen
  • Stellung nehmen
  • eigene Meinungen deutlich ausdrücken

In einem handlungsorientierten Unterricht sollten die authentischen Situationen/Themen angeboten werden. Zum Beispiel: ein Zimmer reserivieren, eine Mail an Radaktur schreiben usw.

2. Kompetenzorientierung

Kompetenzen sind die kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, über die Menschen verfügen, um Aufgaben zu bewältigen, sowie die Bereitschaft, Probleme in unterschiedlichen Situationen zu bewältigen.

In einem kompetenzorientierten Unterricht:

  • kennen die Lernenden  Lernziele, die sie erreichen sollen (Transparenz)
  • wissen die Lernenden die Lernziele des Unterrichts
  • werden die Lernziele als Kann-Beschreibungen formuliert und die Lernenden sind dazu aufgefordert, ihre Lernfortschritte bzw. ihr Wissen und Können selbst zu überprüfen.
  • sind die Lernenden in der Lage, über ihren Lernprozess zu reflektieren und zielbewusst nach erfolgversprechenden Lernwegen zu suchen.

3. Lernerorientierung

Die einzelnen Lernenden einer Lernergruppe:

  • bringen unterschiedliche Voraussetzungen mit, wie beispielsweise Alter, Motivation, Lernerfahrungen.
  • haben unterschiedliche Interessen.
  • haben unterschiedliche Ziele und Bedürfnisse in Hinblick auf die Verwendung der Fremdsprache (in Gegenwart und Zukunft).

Lernerorientierung in der Unterrichtspraxis

  • Identität der Lernenden (mitgebrachte Kenntnisse,Sprachen und Lernerfahrungen) ernstnehmen und daran anknüpfen
  • Interessen und vorhandene Sprachkenntnisse der Lernenden in die Planung des Unterrichts und seine Durchführung miteinbeziehen
  • Unterrichtsinhalte, Aktivitäten, Aufgaben sowie Unterrichtsmethoden auf die Lernenden abstimmen
  • differenzierte und abwechslungsreiche Lernangebote entsprechend den individuellen Lernerbedürfnissen machen

4. Lerneraktivierung

Das bedeutet, dass sich Lernende aktiv in den Unterricht einbringen können, z.B. indem sie

  • ihre Vorkenntnisse einbringen,
  • Fragen stellen,
  • Lernziele und Unterrichtsthemen auswählen,
  •  sich mit der Sprache auseinandersetzen,
  • Regeln selbst finden und überprüfen,
  • eigenständig ihren und Lernerfolg anderer
  • kontrollieren und evaluieren
  • und auch organisatorische und lernsteuernde Aufgaben bis hin zu Lehraktivitäten übernehmen

5. Interaktionsorientierung

Interaktionsorientierung erfordert, dass die Lernenden durch Aufgabenstellungen dazu angeregt werden, miteinander zu kooperieren.

Tools der Interaktionsorientierung:

  • Gruppenarbeit
  • Gruppendiskussion
  • Projekte in Gruppen
  • Whatsapp-Gruppen

Ziel der Interaktionsorientierung:

  • Lernende sollen außerhalb des Unterrichtskontextes in der fremden Sprache “interaktionsfähig" (handlungsfähig) werden.

6. Förderung von autonomem Lernen

Autonomie kann als die Fähigkeit des Lernenden definiert werden, in verschiedenen Situationen und Kontexten die Eigeninitiative für das eigene Lernen zu übernehmen.

Lernerinnen und Lerner sind aufgefordert,

  • Den gemeinsamen Lernprozess aktiv mitzugestalten.
  • Sie bringen zum Beispiel eigene Materialien in den Unterricht mit,
  • lernen ihre Kompetenzen durch Selbst- oder Peereinschätzungen zu beurteilen oder
  • Reflektieren ihre Lernprozesse durch Lerntagebücher.
7. Interkulturelle Orientierung

Output-Orientierung

Output bedeutet Ergebnisse und in der Output-Orientierung geht es um Lernergebnisse der Lernenden, d.h. nur die Lernziele bzw. Hier stehen nur die Lernergebnisse  in Fokus.

Wichtige Frage unter Output-Orientierung:

  • Wie wird das Ergebnis oder der Output gemessen,
  • Wie wird überprüft, ob jemand das erreicht, was er soll?
  • Wie wird festgestellt, wer die beste ist?
  • Wer bekommt wofür die meisten Punkte?

Input-Orientierung

Input bedeutet Eingabe und in der Input-Orientierung geht es um Steuerung des Bildungssystems, Lehrpläne, Lehninhalt, Lernmethoden, Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte usw.

Curriculum und verwandte Konzepte

Was ist Curriculum?

Unter Curriculum versteht man die Regelungen zum Verlauf eines Studiums an einer Schule/ Uni oder Institut. In einfachen Wörtern kann man es Lehrplan nennen.

Was ist Kerncurriculum?

Im Kerncurriculum steht:

  • welche Kompetenzen von den Schülern zu erwarten sind,
  • welche nicht nur fachspezifischer, sondern auch prozessbezogener Natur sein sollten.

Wichtige Information zu Curricula/Lehrplänen in Indien:

  • Unterrichtseinheiten
  • Lerninhalt
  • Themen
  • Lehrmethoden (Lehrvortrag, Diskussion, Aktivitäten)
  • Lehrmaterialien (Bücher, Grafik, Fotos, Audio/Video, Online-Spiele usw.)
  • Lernziele

Vorgaben für die Unterrichtsplanung

Was sind Rahmenpläne?

Rahmenpläne oder Bildungsstandards beschreiben die Kompetenzen, über die Lernenden am Ende eines bestimmten Abschnittes (z.B. einen Klasenstufe) verfügen sollen.

Der Rahmenlehrplan enthält keine methodischen Festlegungen für den Unterricht. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Lehrplan.

Rahmenpläne erhalten:

  1. Aussagen über Grundlagen und Ziele von Deutsch als Fremdsprache im institutionellen Kontext (z. B. Bildungsauftrag),
  2. Aussagen über die Zielgruppe und ihre Bedürfnisse,
  3. Aussagen über Rahmenbedingungen des Lernens
  4. eine Auflistung der Lernziele/Kompetenzerwartungen für die jeweiligen Stufen/ Kurse/ Bildungsabschnitte und
  5. allgemeine didaktisch-methodische Prinzipien

Schlüsselkompetenzen

Schlüsselkompetenzen sind Kenntnisse und Fertigkeiten, die Ihnen die Türen zu anderen Bereichen erschließen. Sie gehen über das rein fachliche Wissen, das Sie in der Schule, im Laufe Ihrer Ausbildung oder Ihres Studiums erworben haben, hinaus.

Welche Schlüsselkompetenzen gibt es?

1. Sozialkompetenz

  • Durchsetzungsvermögen
  • Einfühlungsvermögen
  • Führungskompetenz
  • Integrationsbereitschaft
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Kommunikationsstärke
  • Kritikfähigkeit
  • Kundenorentierung
  • Motivationsfähigkeit
  • Netzwerken
  • Offenheit
  • Problemlösungskompetenz
  • Teamorientierung
  • Verhandlungsgeschick

2. Persönlichkeitskompetenz

  • Belastbarkeit
  • Engagement
  • Flexibilität
  • Lernbereitschaft
  • Mobilität
  • Selbstdisziplin
  • Selbstmotivation
  • Selbstsorganisation
  • Selbstreflexion
  • Selbstvertrauen
  • Stressresistenz
  • Verantwortungsgefühl
  • Zuverlässigkeit

3. Fachkompetenz

  • Allgemeinwissen
  • breites Grundlagenwissen
  • fachspezifische theoretische Kenntnisse
  • fächerübergreifendes Denken
  • Fremdsprachenkenntnisse
  • muttersprachliche Kompetenz
  • politische Kenntnisse
  • psychologische Kenntnisse
  • Computer-Kenntnisse
  • Rechtskenntnisse
  • spezielles Fachwissen
  • Wirtschaftskenntnisse
  • wissenschaftliche Methoden

4. Methodenkompetenz

  • analytisches Denken
  • Argumentationsfähigkeit
  • IT-Kenntnisse
  • kritisches Denken
  • Lernmethoden
  • Lösungsorientierung
  • Medienkompetenz
  • Moderationstechniken
  • Präsentationstechniken
  • Projektmanagement
  • Organisationsfähigkeiten
  • rhetorische Fähigkeiten
  • Transferfähigkeit

Binnendifferenzierung

Die Binnendifferenzierung in der Pädagogik ist eine Methode zur individuellen Förderung einzelner Lernender. Mit Hilfe eines differenzierten Unterrichts werden die persönlichen Interessen und Lernbedürfnisse der Schüler/Studenten soweit wie möglich berücksichtigt.

Lernziele der Binnendifferenzierung:

  • individuelle Stärken zu erkennen
  • Defizite auszugleichen
  • Erfolgserlebnisse zu schaffen

Umsetzung der  Binnendifferenzierung im Unterricht:

  1. Thematischen Differenzierung
  2. Methodische Differenzierung
  3. Differenzierung des Medienangebots

Die Ideen, wie man im Unterricht binnendifferenzierend arbeiten könnte.

  • Einsetzung von verschiedenen Medien im Unterricht, z.B. Fotos, Videos, Texte, Grafik usw.
  • durch Musik lernen.
  • Gruppen bzw. Paare einer Mischung von starken und schwachen Studenten bilden und sie zusammenarbeiten lassen, z.B. an Projekten arbeiten, Videoaufgabe machen, Vorrtrag halten.
  • Spiele und Rätsel im Unterricht.
  • Realien im Unterricht verwenden.
  • Lernplakate im Unterricht. z.B. Verschiedene Lernplate an den Wänden die TN erstellen Lernplakate in Gruppen oder in Paaren.
  • Lernautonomie im Unterricht .
  • Manchmal hilft den schwachen Studenten, wenn sie schon die Antworten (v.a. beim Hörverstehen) wissen oder sie die Tranksription des Audios schon haben und dann sie die Aufgabe hören.
  • Den schwachen Studenten die einfachen Notizen zur Verfügung stellen. z.B. https://www.thelanguageoffice.com/free-german-a1/
  • Verschiedene Artikel je nach dem Interesse des einzelnen TN im Unterricht verteilen
  • Verschiedene Schreibaufgaben je nach dem Interesse des einzelnen TN geben

Modelle für die Unterrichtsplanung

Phasen im fremdsprachlichen Unterricht

Grundrhythmus von Unterricht

  1. Einstieg
  2. Erarbeitung
  3. Sicherung bzw. Anwendung

1. Einstieg:

  • Eröffnung
  • Hinwendung
  • Motivation
  • Orientierung
  • evtl. Erarbeitung

2. Erarbeitung:

  • Erarbeitung in den Sach-, Sinn- und Problemzusammenhang.
  • Konkretisierung
  • Anwendung
  • Übung
  • Transfer

3. Sicherung

  • Lernkontrolle
  • Dokumentation
  • Präsentation
  • Einüben und Anwenden
  • Reflexion

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